Berechne Netto nach PayPal-Gebühren – oder rückwärts das nötige Brutto für deinen Wunschbetrag.
Von jeder Zahlung zieht PayPal einen prozentualen Anteil plus eine feste Gebühr ab. Der Rechner zeigt, was nach Abzug übrig bleibt.
Beispiel: Bei 100 € und 2,49 % + 0,35 € bleiben rund 97,16 €.
Der Rechner liefert das Ergebnis sofort und nachvollziehbar – ideal zum schnellen Überschlagen ebenso wie zur genauen Kontrolle. Alle Angaben dienen der Orientierung und ersetzen im Einzelfall keine fachliche Beratung.
Gib deine Werte in die Felder ein – das Ergebnis wird sofort aktualisiert, während du tippst. So kannst du verschiedene Szenarien direkt vergleichen und ein Gefühl dafür bekommen, wie sich einzelne Größen auf das Ergebnis auswirken. Die Rechner von Rechenwerk24 arbeiten vollständig in deinem Browser, sind kostenlos und kommen ohne Anmeldung aus.
Bei vielen Zahlungen berechnet PayPal dem Empfänger eine Gebühr, die sich aus einem prozentualen Anteil des Betrags plus einem festen Betrag pro Transaktion zusammensetzt. Der Rechner ermittelt, wie viel nach Abzug der Gebühr ankommt – oder welchen Betrag man fordern muss, damit nach Abzug die gewünschte Summe übrig bleibt. Die genauen Sätze hängen von Zahlungsart und Land ab.
Die Gebührenstruktur besteht aus zwei Teilen: einem prozentualen Anteil am Zahlungsbetrag und einer festen Gebühr je Transaktion. Diese Kombination wirkt bei kleinen Beträgen überproportional stark. Bei einer Zahlung von 5 Euro macht die Festgebühr allein bereits einen zweistelligen Prozentanteil aus, während sie bei 500 Euro kaum ins Gewicht fällt. Wer viele Kleinbeträge abwickelt, sollte deshalb prüfen, ob sich Bestellungen zusammenfassen lassen oder ob ein Mindestbestellwert sinnvoll ist.
Wer einen bestimmten Betrag ausgezahlt bekommen möchte, kann die Gebühr nicht einfach aufschlagen – sie fällt ja auch auf den Aufschlag an. Sauber wird es über die Umkehrformel: gewünschter Nettobetrag plus Festgebühr, geteilt durch eins minus dem Gebührensatz. Der Rechner nimmt diese Umstellung ab. Bei Zahlungen in fremder Währung kommt zusätzlich ein Umrechnungsentgelt hinzu, das auf den Wechselkurs aufgeschlagen wird.
Die Gebühren fallen für gewerbliche Zahlungen und für den Versand als Ware oder Dienstleistung an; für diese Zahlungen gilt der Käuferschutz. Zahlungen an Freunde und Familie innerhalb des Euroraums sind bei Deckung aus Guthaben oder Bankkonto in der Regel kostenfrei, dafür entfällt der Käuferschutz vollständig. Wer beim Privatverkauf zur kostenfreien Variante gedrängt wird, sollte das Risiko kennen. Für die Preiskalkulation ist der Mehrwertsteuer-Rechner die passende Ergänzung.
Zu berücksichtigen ist auch, dass Rückerstattungen die anteilige Gebühr nicht in jedem Fall zurückbringen. Bei häufigen Retouren sollte dieser Effekt in die Kalkulation einfließen, weil er den Deckungsbeitrag je Bestellung spürbar mindert.