Berechne die benötigte Anzahl Fliesen und Pakete für deine Fläche – inklusive Verschnitt für Zuschnitt und Bruch.
Für gerade Verlegung sind 5–10 % Verschnitt üblich, für diagonale oder gemusterte Verlegung 10–15 %.
Der Fliesenrechner ermittelt zuerst die Fläche einer einzelnen Fliese aus Länge und Breite. Die zu verlegende Fläche wird um den Verschnitt erhöht und durch die Fliesenfläche geteilt – das Ergebnis wird immer aufgerundet, da keine halben Fliesen gekauft werden können.
Der Verschnitt berücksichtigt Zuschnitte an Rändern, Ecken und Aussparungen sowie Bruch beim Verlegen. Bei gerader Verlegung sind 5 bis 10 Prozent üblich, bei diagonaler oder gemusterter Verlegung eher 10 bis 15 Prozent. Ein kleiner Vorrat für spätere Reparaturen ist sinnvoll.
Beispiel: Für 20 Quadratmeter mit 30 × 30 cm großen Fliesen und 10 Prozent Verschnitt werden 245 Fliesen benötigt. Bei 11 Fliesen pro Paket sind das 23 Pakete. Größere Fliesen bedeuten weniger Stück, aber oft mehr Verschnitt.
Der Rechner geht von rechteckigen Flächen aus. Bei verwinkelten Räumen empfiehlt es sich, die Fläche in Teilflächen zu zerlegen und zu addieren. Die Berechnung läuft vollständig in deinem Browser, ohne Datenübertragung.
Der Bedarf ergibt sich aus der zu belegenden Fläche geteilt durch die Fläche einer Fliese – oder einfacher: Sie berechnen die Quadratmeter und rechnen einen Verschnitt hinzu. Bei geradem Verlegemuster genügen etwa 5 %, bei diagonaler Verlegung oder vielen Zuschnitten 10 % und mehr. So bleibt genug Reserve für Schnittkanten und spätere Ausbesserungen.
Ein Raum von 4 × 5 m hat 20 m². Mit 8 % Verschnitt benötigen Sie rund 21,6 m² Fliesen. Bei einer Fliesengröße von 30 × 30 cm (0,09 m² pro Stück) sind das etwa 240 Fliesen. Denken Sie zusätzlich an Fugenkreuze, Fliesenkleber und Fugenmasse, deren Menge von Fliesengröße und Fugenbreite abhängt. Für Wände rechnen Sie die Flächen von Fenstern und Türen heraus. Ergänzende Renovierungsmengen liefern der Wandfarbe-Rechner und der Beton-Rechner.
Große Formate wirken ruhig und haben weniger Fugen, kleine Fliesen und Mosaike eignen sich für verwinkelte Flächen. Die Fugenbreite richtet sich nach Fliesengröße und Verlegeart. In Nassbereichen und im Außenbereich ist die Rutschsicherheit wichtig – hier geben Bewertungsgruppen Orientierung. Denken Sie daran, Fliesen einer Lieferung immer gemischt aus mehreren Kartons zu verlegen, da zwischen Chargen leichte Farbabweichungen auftreten können.
Wie viel zusätzlich zu bestellen ist, hängt vom Verlegemuster ab. Bei geradem Verband in einem rechteckigen Raum genügen fünf Prozent Zuschlag, bei diagonaler Verlegung sind zehn bis 15 Prozent realistisch, weil an allen vier Rändern zugeschnitten wird. Großformate erzeugen mehr Verschnitt als kleine Fliesen, verwinkelte Räume mit Nischen und Vorsprüngen ebenfalls. Sinnvoll ist außerdem, etwa einen Quadratmeter über den errechneten Bedarf hinaus einzulagern: Bei einem späteren Schaden lässt sich dieselbe Charge meist nicht mehr nachbestellen, und Farbabweichungen zwischen Produktionsserien fallen bei einzelnen Ersatzfliesen sofort auf. Der Kleberbedarf richtet sich nach Zahnung und Format und liegt üblicherweise zwischen drei und fünf Kilogramm je Quadratmeter.