Berechne das Betonvolumen und das Gewicht für Fundament, Bodenplatte oder Stütze aus Länge, Breite und Höhe.
Rechne für Verluste und unebenen Untergrund etwa 5–10 % Reserve dazu.
Der Betonrechner ermittelt das Volumen aus Länge, Breite und Höhe. Das Ergebnis in Kubikmetern ist die Grundlage für die Bestellung von Transportbeton oder die Berechnung der Anzahl an Sackware. Ein Kubikmeter entspricht 1.000 Litern.
Das Gewicht ergibt sich aus dem Volumen mal der Rohdichte. Normalbeton hat eine Rohdichte von etwa 2.400 Kilogramm pro Kubikmeter. Beispiel: Eine Bodenplatte von 4 × 3 Metern mit 20 Zentimetern Dicke hat 2,4 Kubikmeter Volumen und wiegt rund 5,8 Tonnen.
Für Verluste durch unebenen Untergrund, Schalungsungenauigkeiten und Reste sollte ein Zuschlag von etwa 5 bis 10 Prozent einkalkuliert werden. Bei Fundamenten lohnt sich ab etwa einem Kubikmeter meist Transportbeton statt Sackware.
Der Rechner geht von einem quaderförmigen Bauteil aus. Bei komplexeren Formen wie Streifenfundamenten zerlege das Bauteil in einfache Quader und addiere die Volumina. Die Berechnung läuft vollständig in deinem Browser.
Die benötigte Betonmenge ergibt sich aus dem Volumen des Bauteils: Länge × Breite × Höhe. Bei einem Fundament von 4 m × 0,4 m × 0,8 m sind das 1,28 Kubikmeter. Da Beton eine Dichte von rund 2,4 Tonnen pro Kubikmeter hat, wiegt diese Menge etwa 3 Tonnen. Für runde oder unregelmäßige Formen wird das Volumen entsprechend über Kreis- oder Teilflächen bestimmt.
Bis etwa einem halben Kubikmeter lohnt sich Sackware aus dem Baumarkt (ein 40-kg-Sack ergibt rund 20 Liter fertigen Beton). Bei größeren Mengen ist Transportbeton vom Betonwerk günstiger und spart erhebliche Arbeit. Wer selbst mischt, orientiert sich grob an der Faustregel 1 Teil Zement, 4 Teile Kies-Sand-Gemisch und Wasser nach Bedarf. Planen Sie stets einen kleinen Zuschlag ein, da sich Aushub und Schalung selten millimetergenau umsetzen lassen. Weitere Materialmengen ermitteln Sie mit dem Fliesen-Rechner oder dem Treppen-Rechner.
Beton wird nach Festigkeitsklassen wie C20/25 oder C25/30 unterschieden; die Zahlen geben die Druckfestigkeit an. Für Fundamente und tragende Bauteile im Außenbereich sollte der Beton zusätzlich frost- und witterungsbeständig sein. Bei belasteten Bauteilen kommt eine Bewehrung aus Stahl hinzu, die Zugkräfte aufnimmt. Wählen Sie im Zweifel eine etwas höhere Güte und lassen Sie sich bei tragenden Konstruktionen fachlich beraten, da hier die Standsicherheit vom richtigen Material abhängt.
Beton erreicht seine Normfestigkeit nach 28 Tagen, ist aber schon nach etwa drei Tagen begehbar. Entscheidend ist, dass er in den ersten Tagen feucht bleibt: Zu schnelles Austrocknen führt zu Rissen und dauerhaft geringerer Festigkeit. Bei Temperaturen unter fünf Grad verlangsamt sich die Reaktion stark, unter null Grad sollte ohne Zusatzmittel gar nicht betoniert werden.