Gehalt & Beruf

TVöD-Rechner (VKA) 2026

Berechne dein TVöD-VKA-Gehalt 2026 nach Entgeltgruppe und Stufe – mit Teilzeit-Umrechnung.

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Ergebnis

Monatsbrutto
—
Tabellenentgelt (Vollzeit)—
Jahresbrutto (×12, ohne Sonderzahlung)—
Tabellenentgelt gültig 01.05.2026–31.03.2027 (+2,8 %). Quelle: oeffentlichen-dienst.de (TVöD-VKA), Stand 25.06.2026. Bruttowerte ohne Zulagen, Jahressonderzahlung, Zeitzuschläge; Netto hängt von Steuerklasse und Sozialabgaben ab. Gilt für Beschäftigte kommunaler Arbeitgeber (VKA). Vollzeit = 39 Wochenstunden. Ohne Gewähr.

So funktioniert die Berechnung

Der TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) regelt das Entgelt der Beschäftigten bei Bund und Kommunen. Ihr Gehalt ergibt sich aus zwei Faktoren: der Entgeltgruppe und der Erfahrungsstufe. Der Rechner ordnet beide der aktuellen Tabelle zu.

Entgeltgruppe und Stufe

Die Entgeltgruppe (E1 bis E15) richtet sich nach der Tätigkeit und der geforderten Qualifikation – von einfachen Tätigkeiten bis zu Aufgaben mit Hochschulabschluss. Innerhalb jeder Gruppe gibt es sechs Erfahrungsstufen, die man mit zunehmender Berufserfahrung durchläuft. Der Tabellenwert aus Entgeltgruppe × Stufe ergibt das monatliche Grundentgelt.

Rechenbeispiel

Eine Fachkraft in Entgeltgruppe E9a, Stufe 3, findet ihr Bruttogehalt an der Kreuzung dieser beiden Werte in der aktuellen TVöD-Tabelle. Mit jedem Stufenaufstieg steigt das Entgelt, ohne dass sich die Tätigkeit ändern muss. Die konkreten Beträge entnehmen Sie dem Rechner oben, da die Tabelle nach jeder Tarifrunde angepasst wird.

Wichtige Faktoren

  • Stufenaufstieg: Die Stufen 1 bis 6 werden nach festgelegten Laufzeiten (z. B. nach 1, 2, 3, 4 und 5 Jahren) erreicht.
  • Jahressonderzahlung: Zusätzlich zum Monatsentgelt gibt es eine jährliche Sonderzahlung („Weihnachtsgeld“), deren Höhe von der Entgeltgruppe abhängt.
  • Bund oder Kommune: Für Bund und Kommunen (VKA) gelten teils unterschiedliche Werte.
  • Abgrenzung: Für Landesbeschäftigte gilt nicht der TVöD, sondern der TV-L.

Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Tarif- oder Rechtsberatung. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen gesetzlichen Werte.

Jahressonderzahlung und Stufenaufstieg

Zum Monatsentgelt kommt die Jahressonderzahlung hinzu – ein tariflich festgelegter Prozentsatz eines Monatsentgelts, der mit steigender Entgeltgruppe sinkt und meist im November ausgezahlt wird. Der Stufenaufstieg innerhalb einer Entgeltgruppe erfolgt automatisch nach festen Laufzeiten: von Stufe 1 nach 2 bereits nach einem Jahr, danach in längeren Abständen bis zur Endstufe 6. Ein Wechsel in eine höhere Entgeltgruppe (Höhergruppierung) ist dagegen an eine höherwertige Tätigkeit gebunden. Hinzu kommen je nach Bereich Zulagen, etwa im Sozial- und Erziehungsdienst (TVöD SuE) oder in der Pflege.

TVöD ist nicht gleich TVöD

Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst gilt für den Bund und die Kommunen, vertreten durch die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. Beide Bereiche haben eigene Entgelttabellen, die sich in einzelnen Stufen unterscheiden – wer beim Bund arbeitet, findet seine Werte nicht in der VKA-Tabelle. Hinzu kommen Sonderformen mit abweichenden Regelungen: TVöD-P für die Pflege, TVöD-S für Sparkassen, TVöD-B für Betreuungseinrichtungen sowie der Sozial- und Erziehungsdienst mit eigener Entgeltordnung. Die regelmäßige Wochenarbeitszeit variiert je nach Bereich und Region zwischen 38,5 und 40 Stunden, was den rechnerischen Stundenlohn bei identischer Entgeltgruppe spürbar verschiebt. Für die Länder gilt stattdessen der TV-L.

Häufige Fragen

Was ist das Tabellenentgelt?
Das monatliche Bruttogrundgehalt nach Entgeltgruppe und Stufe – ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Wie funktioniert der Stufenaufstieg?
Innerhalb einer Entgeltgruppe steigt man mit wachsender Berufserfahrung automatisch von Stufe 1 bis 6 auf.
Wie oft steigt die Stufe?
Von Stufe 1 bis 6 nach zunehmenden Zeitabständen (1 bis 5 Jahre).
Ist die Jahressonderzahlung enthalten?
Nein, die Tabelle zeigt nur das monatliche Grundentgelt.
Was bedeutet TVöD?
TVöD steht für „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst“ und regelt Entgelt und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten von Bund und Kommunen.
Wie finde ich meine Entgeltgruppe und Stufe?
Die Entgeltgruppe ergibt sich aus Ihrer Tätigkeit und Qualifikation, die Stufe aus Ihrer einschlägigen Berufserfahrung. Beide zusammen bestimmen den Tabellenwert.
Wann steige ich eine Stufe auf?
Die Erfahrungsstufen werden nach festen Laufzeiten erreicht – üblicherweise nach 1, 2, 3, 4 und weiteren Jahren, sofern die Leistung stimmt.
Was ist der Unterschied zwischen TVöD und TV-L?
Der TVöD gilt für Bund und Kommunen, der TV-L für die Beschäftigten der Bundesländer. Struktur und Tabellenwerte unterscheiden sich.
Gibt es im TVöD Weihnachtsgeld?
Ja, in Form der Jahressonderzahlung – ein Prozentsatz eines Monatsentgelts, der mit der Entgeltgruppe variiert und in der Regel im November gezahlt wird.
Wie komme ich in eine höhere Entgeltgruppe?
Nur über eine höherwertige Tätigkeit (Höhergruppierung). Der reine Zeitablauf bringt Sie in die nächste Erfahrungsstufe, nicht in eine höhere Entgeltgruppe.

Stand: 23. Juli 2026.