Berechne deinen Body-Mass-Index (BMI) aus Größe und Gewicht – mit Einordnung nach WHO.
Der Body-Mass-Index ist Gewicht in kg geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat.
Über den BMI hinaus: Der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse und sagt nichts über die Fettverteilung. Deshalb ergänzt dieser Rechner zwei aussagekräftigere Kennzahlen, sobald du deinen Taillenumfang einträgst: das Waist-to-Height-Ratio (WHtR, Taille ÷ Größe; gesund unter 0,5 nach Ashwell) und das Waist-to-Hip-Ratio (WHR, Taille ÷ Hüfte; unauffällig bis 0,90 bei Männern und 0,85 bei Frauen nach WHO). Beide erfassen das gesundheitlich besonders relevante Bauchfett. Zusätzlich zeigt der Rechner die altersabhängige DGE-Empfehlung, da im höheren Alter ein etwas höherer BMI (bis 24–29 ab 65 Jahren) als gesund gilt.
Beispiel: 75 kg ÷ (1,80 m)² = 23,1 – das liegt im Normalbereich (18,5–24,9).
Der Rechner liefert das Ergebnis sofort und nachvollziehbar – ideal zum schnellen Überschlagen ebenso wie zur genauen Kontrolle. Alle Angaben dienen der Orientierung und ersetzen im Einzelfall keine fachliche Beratung.
Gib deine Werte in die Felder ein – das Ergebnis wird sofort aktualisiert, während du tippst. So kannst du verschiedene Szenarien direkt vergleichen und ein Gefühl dafür bekommen, wie sich einzelne Größen auf das Ergebnis auswirken. Die Rechner von Rechenwerk24 arbeiten vollständig in deinem Browser, sind kostenlos und kommen ohne Anmeldung aus.
Der Body-Mass-Index teilt das Ergebnis in Bereiche ein: unter 18,5 gilt als Untergewicht, 18,5 bis 24,9 als Normalgewicht, 25 bis 29,9 als Übergewicht und ab 30 als Adipositas. Diese Grenzen der Weltgesundheitsorganisation dienen der groben Einordnung auf Bevölkerungsebene.
Der BMI ist ein einfacher Richtwert, aber kein Maß für die Gesundheit. Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse – muskulöse Menschen erscheinen dadurch schnell übergewichtig. Auch Alter, Geschlecht und die Fettverteilung bleiben unberücksichtigt. Aussagekräftiger für das gesundheitliche Risiko ist oft der Bauchumfang. Für Kinder gelten eigene, altersabhängige Perzentile – dafür ist der BMI-Rechner für Kinder gedacht. Bei gesundheitlichen Fragen ist eine ärztliche Einschätzung die richtige Grundlage.
Weil der BMI nichts über die Fettverteilung sagt, greifen Fachgesellschaften ergänzend auf einfachere Maße zurück. Der Bauchumfang wird in Nabelhöhe im Stehen gemessen; als erhöht gelten mehr als 88 Zentimeter bei Frauen und mehr als 102 bei Männern. Noch robuster ist das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße: Werte unter 0,5 gelten bis etwa 40 Jahre als unauffällig, darüber steigt die Schwelle leicht an. Der Vorteil liegt darin, dass viszerales Bauchfett stoffwechselaktiv ist und stärker mit Herz-Kreislauf-Risiken zusammenhängt als das Unterhautfettgewebe an Hüfte und Oberschenkeln – zwei Menschen mit identischem BMI können daher sehr unterschiedliche Risikoprofile haben.