Berechne dein Normal- und Idealgewicht nach Broca sowie den gesunden Gewichtsbereich per BMI.
Der Rechner nutzt gängige Formeln (u. a. BMI-basiert und Broca) und gibt eine Spanne aus, in der das Gewicht als gesund gilt.
Das Idealgewicht ist immer ein Bereich, kein exakter Punkt.
Der Rechner liefert das Ergebnis sofort und nachvollziehbar – ideal zum schnellen Überschlagen ebenso wie zur genauen Kontrolle. Alle Angaben dienen der Orientierung und ersetzen im Einzelfall keine fachliche Beratung.
Gib deine Werte in die Felder ein – das Ergebnis wird sofort aktualisiert, während du tippst. So kannst du verschiedene Szenarien direkt vergleichen und ein Gefühl dafür bekommen, wie sich einzelne Größen auf das Ergebnis auswirken. Die Rechner von Rechenwerk24 arbeiten vollständig in deinem Browser, sind kostenlos und kommen ohne Anmeldung aus.
Das Idealgewicht lässt sich mit mehreren Ansätzen schätzen. Die klassische Broca-Formel setzt das Normalgewicht mit Körpergröße in Zentimetern minus 100 an; das Idealgewicht liegt einige Prozent darunter. Moderner ist die BMI-Methode: Ein Body-Mass-Index im mittleren Normalbereich (etwa 22) gilt als günstig – das zugehörige Gewicht ergibt sich aus 22 × Körpergröße in Metern zum Quadrat.
Alle Formeln liefern nur grobe Richtwerte. Sie berücksichtigen weder den Muskelanteil noch Körperbau oder Alter – ein durchtrainierter Mensch kann bei bester Gesundheit über dem rechnerischen Idealgewicht liegen. Der Wert taugt daher zur groben Orientierung, nicht als starres Ziel. Aussagekräftiger für das Gesundheitsrisiko sind ergänzend der BMI und der Bauchumfang. Bei konkreten Gewichtszielen ist eine ärztliche oder ernährungsfachliche Einschätzung die richtige Grundlage.
Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsbezogene Beratung. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Vorgaben.
Statt einem einzigen Idealwert nachzujagen, ist ein Gewichtsbereich sinnvoll, in dem man sich gesund und leistungsfähig fühlt. Entscheidend für die Gesundheit ist ohnehin weniger die reine Zahl auf der Waage als die Zusammensetzung aus Muskel- und Fettmasse, die Ernährung und die körperliche Aktivität. Wer sein Gewicht verändern möchte, erreicht mit langsamen, dauerhaften Anpassungen bessere und stabilere Ergebnisse als mit kurzfristigen Diäten. Die Rechenwerte dienen dabei als Orientierungspunkt, nicht als starres Ziel.
Die bekannteste geht auf den französischen Arzt Paul Broca zurück, der 1871 einen einfachen Zusammenhang vorschlug: Körpergröße in Zentimetern minus 100 ergibt das Normalgewicht in Kilogramm. Sie entstand als Faustregel für die ärztliche Praxis, nicht aus einer Untersuchung von Sterblichkeit oder Gesundheit. Spätere Varianten wie die Formel von Devine, die ursprünglich zur Dosierung von Medikamenten entwickelt wurde, oder die von Lorentz mit ihrer Geschlechterunterscheidung sind Anpassungen desselben Grundgedankens. Keine dieser Formeln berücksichtigt Körperbau, Muskelmasse oder Alter, und alle liefern für sehr große und sehr kleine Menschen unplausible Werte – ein Grund, warum in der Medizin heute überwiegend mit dem BMI und dem Bauchumfang gearbeitet wird.