Schätze deinen Körperfettanteil (KFA) nach der US-Navy-Methode aus Umfangmaßen.
Die US-Navy-Methode schätzt den Körperfettanteil aus Körpergröße und Umfangmaßen (Hals, Bauch, bei Frauen zusätzlich Hüfte) über eine logarithmische Formel.
Die Genauigkeit liegt bei etwa ±3–4 %.
Der Rechner liefert das Ergebnis sofort und nachvollziehbar – ideal zum schnellen Überschlagen ebenso wie zur genauen Kontrolle. Alle Angaben dienen der Orientierung und ersetzen im Einzelfall keine fachliche Beratung.
Gib deine Werte in die Felder ein – das Ergebnis wird sofort aktualisiert, während du tippst. So kannst du verschiedene Szenarien direkt vergleichen und ein Gefühl dafür bekommen, wie sich einzelne Größen auf das Ergebnis auswirken. Die Rechner von Rechenwerk24 arbeiten vollständig in deinem Browser, sind kostenlos und kommen ohne Anmeldung aus.
Der Körperfettanteil gibt an, welcher Anteil des Körpergewichts aus Fett besteht. Eine verbreitete Schätzmethode nutzt Körperumfänge (etwa Bauch, Hals und bei Frauen die Hüfte) in Kombination mit der Körpergröße – die sogenannte Umfangsmethode. Alternativ liefert eine BMI-basierte Näherung unter Einbezug von Alter und Geschlecht einen groben Richtwert.
Als gesund gelten bei Männern grob 10 bis 20 %, bei Frauen etwa 18 bis 28 % – Frauen haben physiologisch einen höheren Anteil. Sehr niedrige Werte sind ebenso wenig erstrebenswert wie sehr hohe, da ein Mindestmaß an Körperfett lebensnotwendig ist. Umfangsbasierte Schätzungen sind naturgemäß ungenauer als Messmethoden wie eine Kaliperzange oder eine professionelle Körperanalyse. Für die grobe Gewichtseinordnung dient ergänzend der BMI-Rechner. Bei gesundheitlichen Fragen ist eine fachliche Beratung sinnvoll.
Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder sportmedizinische Beratung. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Vorgaben.
Der Körperfettanteil lässt sich über die Energiebilanz und den Muskelaufbau steuern. Ein moderates Kaloriendefizit reduziert Fett, während Krafttraining Muskeln erhält oder aufbaut und so den Anteil zusätzlich verbessert. Ausdauertraining unterstützt den Energieverbrauch, ausreichend Eiweiß schützt die Muskulatur. Wichtig ist Geduld: Nachhaltige Veränderungen brauchen Wochen bis Monate, extreme Ansätze sind weder gesund noch dauerhaft. Der geschätzte Wert hilft, die Entwicklung über die Zeit zu verfolgen – für genaue Messungen sind professionelle Verfahren die bessere Wahl.
Körperfettwaagen schicken einen schwachen Wechselstrom durch den Körper und schließen aus dem Widerstand auf die Zusammensetzung. Weil Muskelgewebe durch seinen hohen Wasseranteil deutlich besser leitet als Fett, funktioniert das Prinzip – es reagiert aber empfindlich auf den Flüssigkeitshaushalt. Nach dem Sport, nach einer salzreichen Mahlzeit oder bei beginnendem Infekt können die Werte um mehrere Prozentpunkte abweichen, ohne dass sich am Körper etwas geändert hat. Einfache Fußelektroden-Modelle messen zudem vor allem die untere Körperhälfte und rechnen den Rest hoch. Sinnvoll ist deshalb, immer zur gleichen Tageszeit und unter gleichen Bedingungen zu messen und den Trend über Wochen zu betrachten statt einzelner Werte.