Gesundheit

Geburtstermin-Rechner

Berechne den voraussichtlichen Geburtstermin nach der Naegele-Regel aus der letzten Periode.

Tage

Ergebnis

Errechneter Geburtstermin
—
rechnerische Empfängnis (ca.)—
Naegele-Regel: letzte Periode + 280 Tage (bei 28-Tage-Zyklus), korrigiert um die Zykluslänge. Nur etwa 4 % der Kinder kommen exakt am Termin – ±2 Wochen sind normal.

So funktioniert die Berechnung

Der voraussichtliche Geburtstermin (errechneter Termin, ET) wird aus dem ersten Tag der letzten Regelblutung bestimmt. Der Rechner nutzt dafür die medizinisch etablierte Naegele-Regel.

Die Naegele-Regel

Zum ersten Tag der letzten Periode werden ein Jahr und sieben Tage addiert und drei Monate abgezogen. Das entspricht rund 280 Tagen (40 Schwangerschaftswochen) ab dem Zyklusbeginn. Weicht die Zykluslänge von den üblichen 28 Tagen ab, wird die Differenz entsprechend berücksichtigt.

Rechenbeispiel

Erster Tag der letzten Periode am 1. März: + 1 Jahr, − 3 Monate, + 7 Tage ergibt den 8. Dezember als voraussichtlichen Termin. Die aktuelle Schwangerschaftswoche (SSW) lässt sich mit dem SSW-Rechner nachvollziehen.

Wichtige Faktoren

Nur etwa vier Prozent der Kinder kommen genau am errechneten Termin zur Welt – die meisten Geburten liegen in einem Fenster von rund zwei Wochen davor oder danach. Der Termin ist also eine Orientierung. Eine genauere Bestimmung erfolgt per Ultraschall in der ärztlichen oder Hebammen-Betreuung.

Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder geburtshilfliche Betreuung. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen gesetzlichen bzw. fachlichen Vorgaben.

Schwangerschaftswochen und Trimester

Die Schwangerschaft wird ab dem ersten Tag der letzten Periode in Schwangerschaftswochen (SSW) gezählt und umfasst rund 40 Wochen. Sie gliedert sich in drei Trimester: das erste bis zur 12. Woche, das zweite bis zur 27. und das dritte bis zur Geburt. Rechnerisch ist eine Frau zum Zeitpunkt des Ausbleibens der Periode bereits in der vierten bis fünften SSW.

Wichtige Termine im Verlauf

An den errechneten Termin knüpfen mehrere Fristen an: der Beginn des Mutterschutzes sechs Wochen vor der Geburt, die Vorsorgeuntersuchungen und der Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Auch das spätere Elterngeld orientiert sich am Geburtsdatum. Die individuelle Betreuung übernehmen Ärztin, Arzt oder Hebamme.

Warum nur wenige Kinder am errechneten Termin kommen

Der errechnete Termin ist ein statistischer Mittelwert, kein Stichtag: Nur etwa vier Prozent der Kinder werden genau an diesem Tag geboren, rund zwei Drittel innerhalb einer Woche davor oder danach. Als termingerecht gilt eine Geburt zwischen der vollendeten 37. und der vollendeten 42. Schwangerschaftswoche. Erstgebärende liegen im Schnitt einige Tage später als Frauen, die bereits geboren haben.

Korrektur durch Ultraschall und rechtliche Bedeutung

Die Naegele-Regel setzt einen regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen mit Eisprung am 14. Tag voraus. Weicht der Zyklus davon ab, verschiebt sich der Termin entsprechend – bei einem 32-Tage-Zyklus um vier Tage nach hinten. Genauer ist die Messung der Scheitel-Steiß-Länge im ersten Trimester: Zwischen der achten und zwölften Woche ist die Größenstreuung zwischen Kindern noch gering, weshalb die Datierung dann auf wenige Tage genau gelingt. Weicht der Ultraschalltermin um mehr als etwa fünf Tage von der Rechnung nach letzter Regel ab, wird in der Regel der Ultraschallwert übernommen und im Mutterpass festgehalten. Das hat praktische Folgen, denn am errechneten Termin hängen der Beginn der Mutterschutzfrist sechs Wochen davor, der Anspruch auf Mutterschaftsgeld und die Bemessung des Elterngeldzeitraums.

Häufige Fragen

Wie wird der Termin berechnet?
Naegele-Regel: 1. Tag der letzten Periode + 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr (= 280 Tage), angepasst an die Zykluslänge.
Wie genau ist der Termin?
Er ist ein Richtwert – ±2 Wochen gelten als völlig normal.
Was, wenn mein Zyklus länger ist?
Ein längerer Zyklus verschiebt den Termin entsprechend nach hinten – der Rechner berücksichtigt das.
Für wen ist dieser Rechner gedacht?
Für alle, die schnell und ohne Fachwissen ein verlässliches Ergebnis brauchen – ob privat, im Beruf oder zur Kontrolle einer eigenen Rechnung.
Wie genau ist das Ergebnis?
Die Berechnung folgt der hinterlegten Formel exakt; abweichen können nur Eingaben, die im Einzelfall zusätzliche Faktoren erfordern.
Wie wird der Geburtstermin berechnet?
Nach der Naegele-Regel: erster Tag der letzten Periode plus ein Jahr und sieben Tage, minus drei Monate – rund 280 Tage bzw. 40 Wochen.
Wie genau ist der errechnete Termin?
Nur etwa 4 % der Babys kommen exakt am Termin. Die meisten Geburten liegen in einem Zeitfenster von etwa zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach dem errechneten Datum.
Was, wenn mein Zyklus nicht 28 Tage lang ist?
Dann wird die Abweichung berücksichtigt: Ein längerer Zyklus verschiebt den Termin nach hinten, ein kürzerer nach vorne.
In welcher Schwangerschaftswoche bin ich?
Gezählt wird ab dem ersten Tag der letzten Periode. Beim Ausbleiben der Regel ist man meist bereits in der vierten bis fünften SSW – der SSW-Rechner zeigt den genauen Stand.
Wann beginnt der Mutterschutz?
In der Regel sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt (zwölf Wochen bei Früh- oder Mehrlingsgeburten).