Geometrie

Kreis-Rechner

Berechne Fläche und Umfang eines Kreises aus Radius oder Durchmesser.

Ergebnis

rd = 2 · r
Fläche
—
Umfang—
Durchmesser—
Radius—

Alle Ergebnisse in der eingegebenen Längeneinheit (z. B. cm ergibt cm², cm³).

So funktioniert die Berechnung

Am Kreis hängt alles an einer einzigen Größe: dem Radius. Sind Umfang, Fläche oder Durchmesser gesucht, genügt er als Ausgangswert – und umgekehrt lässt sich aus jeder dieser Größen der Radius zurückrechnen. Die beiden Grundformeln lauten Umfang U = 2 · π · r und Fläche A = π · r², wobei der Durchmesser d schlicht das Doppelte des Radius ist.

Die Rolle von π

Die Kreiszahl π ist das Verhältnis von Umfang zu Durchmesser und für jeden Kreis gleich groß, ob Münze oder Planetenbahn. Sie beträgt rund 3,14159 und ist irrational – ihre Dezimalstellen enden nie und wiederholen sich nicht. Für Bauteile und Handwerk reichen zwei Nachkommastellen; die NASA rechnet für interplanetare Navigation mit fünfzehn. Wer im Kopf überschlägt, kommt mit „Durchmesser mal drei“ für den Umfang erstaunlich weit.

Rechenbeispiel

Ein rundes Beet mit 3 Metern Durchmesser hat den Radius 1,5 m. Der Umfang beträgt 2 × 3,14159 × 1,5 = 9,42 m – so viel Kantenstein wird gebraucht. Die Fläche beträgt 3,14159 × 1,5² = 7,07 m², was bei fünf Litern Pflanzerde je Quadratmeter rund 35 Liter ergibt. Verdoppelt man den Durchmesser auf 6 m, verdoppelt sich der Umfang auf 18,85 m – die Fläche aber vervierfacht sich auf 28,27 m².

Warum die Fläche quadratisch wächst

Dieser Zusammenhang ist die praktisch wichtigste Eigenschaft des Kreises und wird regelmäßig unterschätzt. Weil der Radius im Quadrat steht, bringt jede Vergrößerung überproportional viel Fläche. Eine Pizza mit 32 cm Durchmesser hat nicht ein Drittel mehr Belag als eine mit 24 cm, sondern 78 Prozent mehr – zwei kleine Pizzen sind also deutlich weniger als eine große. Genauso verhält es sich bei Rohren: Ein Rohr mit doppeltem Durchmesser transportiert bei gleichem Druckgefälle nicht die doppelte, sondern ein Vielfaches der Wassermenge, weil neben der vervierfachten Querschnittsfläche auch die Reibung an der Wand relativ abnimmt.

Kreisring und Kreissektor

Zwei Varianten begegnen im Alltag häufig. Beim Kreisring – etwa einem Rohrquerschnitt mit Wandstärke – zieht man die innere von der äußeren Fläche ab: A = π · (R² − r²). Beim Kreissektor, dem Tortenstück, nimmt man den entsprechenden Anteil am Vollkreis: Bei einem Mittelpunktswinkel α gilt A = π · r² · α/360. Ein Viertelkreis mit 2 m Radius misst demnach 3,14159 × 4 × 90/360 = 3,14 m². Nach demselben Anteilsprinzip berechnet sich die Bogenlänge: b = 2 · π · r · α/360, im Beispiel also 3,14 m. Für dreidimensionale Körper führen der Zylinder-Rechner und der Kugel-Rechner weiter, für rechteckige Flächen der Rechteck-Rechner.

Häufige Fragen

Wie berechne ich den Umfang eines Kreises?
Mit U = 2 · π · r oder gleichbedeutend U = π · d. Bei einem Durchmesser von 3 Metern ergibt das 9,42 Meter. Für eine schnelle Schätzung genügt „Durchmesser mal drei“.
Wie komme ich vom Umfang zum Radius?
Durch Umstellen der Formel: r = U ÷ (2 · π). Ein Umfang von 12,57 m ergibt also einen Radius von 2 m. Dasselbe Prinzip funktioniert bei der Fläche über r = √(A ÷ π).
Warum ist eine große Pizza günstiger als zwei kleine?
Weil die Fläche mit dem Quadrat des Radius wächst. Eine 32-cm-Pizza hat 804 cm², zwei 24-cm-Pizzen zusammen 905 cm² – der Unterschied ist kleiner, als die doppelte Anzahl vermuten lässt, und beim Preis meist ungünstiger.
Wie berechne ich die Fläche eines Kreisrings?
Als Differenz zweier Kreisflächen: A = π · (R² − r²), wobei R der äußere und r der innere Radius ist. Das ist die übliche Rechnung für Rohrquerschnitte mit Wandstärke.
Wie genau muss π sein?
Für Handwerk und Bau genügen 3,14, für technische Berechnungen 3,14159. Weitere Stellen ändern das Ergebnis erst in Bereichen, die keine Fertigungstoleranz mehr abbildet.