Wie viel gibt es während der Schutzfrist? Die Krankenkasse zahlt bis 13 €/Tag, dein Arbeitgeber stockt auf dein Nettoentgelt auf.
Stand: Juli 2026 · Werte und Rechtslage für 2026 geprüft.
Während der Mutterschutzfrist – regulär 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt – bekommst du kein Gehalt, aber Ersatzleistungen, die zusammen dein bisheriges Nettoentgelt abdecken:
Das Mutterschaftsgeld für die Zeit nach der Geburt wird voll auf das Elterngeld angerechnet – die betroffenen Lebensmonate gelten als verbrauchte Elterngeld-Monate der Mutter. Plane das im Elterngeldrechner ein. Der Arbeitgeberzuschuss mindert das Elterngeld dagegen nicht.
Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss sind steuerfrei, unterliegen aber dem Progressionsvorbehalt: Sie erhöhen den Steuersatz auf dein übriges Einkommen und können zu einer Steuernachzahlung führen. Anschließend geht es meist nahtlos ins Elterngeld über.